Mariel macht aus Verantwortung Stärke, baut eine Zukunft für ihre Familie auf und unterstützt dabei auch andere
Mariel stammt von den Philippinen und wuchs in einer großen Familie auf, in der die Aufgaben gemeinsam verteilt wurden. Sie verfügt über eine berufliche Qualifikation im Bereich Pflege und Betreuung aus ihrem Heimatland und arbeitete in der privaten Pflege sowie in einer kleinen Klinik. Ihr Mann arbeitet im Ausland als Seemann, und ihr Kind lebt bei der Großmutter auf den Philippinen. Mariel ist ausgewandert, um ein stabileres Einkommen zu erzielen und ihre Familie durch regelmäßige Geldüberweisungen zu unterstützen. Für sie ist Migration eng mit Verantwortung verbunden: Sie möchte für ihre Familie sorgen, auch wenn sie weit entfernt von ihr lebt.
Mariel stammt von den Philippinen und wuchs in einer großen Familie auf, in der die Aufgaben gemeinsam verteilt wurden. Sie verfügt über eine berufliche Qualifikation im Bereich Pflege und Betreuung aus ihrem Heimatland und arbeitete in der privaten Pflege sowie in einer kleinen Klinik. Ihr Mann arbeitet im Ausland als Seemann, und ihr Kind lebt bei der Großmutter auf den Philippinen. Mariel ist ausgewandert, um ein stabileres Einkommen zu erzielen und ihre Familie durch regelmäßige Geldüberweisungen zu unterstützen. Für sie ist Migration eng mit Verantwortung verbunden: Sie möchte für ihre Familie sorgen, auch wenn sie weit entfernt von ihr lebt.
Herausforderungen im Aufnahmeland
Im Aufnahmeland arbeitet Mariel in der Altenpflege in Nachtschichten. Sie lernt viele wichtige Abläufe kennen, wie zum Beispiel Dokumentation, Hygiene und den Umgang mit Stresssituationen. Die Nachtarbeit ist anstrengend, und die Trennung von ihrem Kind ist emotional schwer zu verkraften. Gleichzeitig versucht Mariel, stark und diszipliniert zu bleiben. Sie plant ihre Finanzen sorgfältig, damit sie ihre eigenen Kosten decken und regelmäßig Geld nach Hause schicken kann. Sie ist stolz darauf, dass ihre Kollegen ihre ruhige und zuverlässige Arbeitsweise schätzen. Mariel weiß, dass jeder Schritt beim Sprachenlernen, bei der Berufserfahrung und bei der Planung sie ihren Zielen näherbringen kann.
Engagement in der Gemeinschaft und ehrenamtliche Arbeit
Mariel engagiert sich in ihrer Kirchengemeinde und in Diaspora-Gruppen. Diese Orte helfen ihr, mit ihrer Kultur, ihrem Glauben und anderen Menschen mit ähnlichen Erfahrungen in Verbindung zu bleiben. Sie hilft anderen Migrantinnen bei Formularen, Terminen und der Suche nach Sprachkursen, weil sie weiß, wie schwierig die ersten Schritte in einem neuen Land sein können. Außerdem unterstützt sie Informationsveranstaltungen und Spendenaktionen über Gemeinde- und kirchliche Netzwerke. In ihrer Freizeit singt sie im Chor und schreibt in ihr Tagebuch. Der Chor hilft ihr, sich mit anderen verbunden zu fühlen, während das Schreiben ihr Raum gibt, über ihren eigenen Weg nachzudenken und ihre Ziele im Blick zu behalten.
Wünsche und Zukunftsziele
Mariel möchte, dass ihre vorhandenen Kompetenzen im Aufnahmeland anerkannt werden. Sie verfügt bereits über Erfahrung in der Pflege, doch für den nächsten beruflichen Schritt benötigt sie eine Weiterbildung und eine formale Qualifikation im Pflegebereich im Aufnahmeland. Sie arbeitet auf das Sprachniveau B2 hin, da die Sprache für diesen Weg wichtig ist. Mariel möchte auf dem aufbauen, was sie bereits weiß, und Schritt für Schritt zu sicherer Arbeit und besseren beruflichen Chancen gelangen. Langfristig kann sie sich vorstellen, gemeinsam mit anderen Migrantinnen eine kleine Pflegegenossenschaft mit fairen Bedingungen und gegenseitiger Unterstützung aufzubauen. Ihr wichtigstes persönliches Ziel ist es, ihre Familie wieder zusammenzuführen und gemeinsam eine stabile Zukunft zu schaffen.
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